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22. Januar: Toccata - Französische Orgelmusik

Freitag, 22. Januar 2010, 20:00 Uhr

Das Programm stellt drei wichtige Komponisten –vielleicht sogar die drei wichtigsten- der französischen Romantik vor. Guilmant, Franck, Widor – alle waren gleichermaßen als Organisten, Lehrer am Konservatorium und Komponisten tätig und prägten so die französische Orgelmusik ihrer Zeit und bis weit ins 20 Jahrhundert hinein. Sie werden in diesem Konzert vorgestellt mit den jeweils für sie wichtigsten Gattungen: Guilmant als Komponist der Orgelsonaten, die er erstmals als musikalische Gattung in die franz. Orgelmusik einführt, Franck als Schöpfer der von ihm so benannten „Choräle“, reifeste Musik aus seinen letzten Lebensjahren und formal einzigartig, schließlich Widor als Komponist der Orgelsinfonien – eine Weiterentwicklung und „Vergrößerung“ der Orgelsonaten. Dazu erklingt ein Werk eines Komponisten „aus der zweiten Reihe“, das sich aber durchaus mit den großen Vorbildern messen lassen kann und zeigt, welch großen gegenseitigen Einfluss die Musiker und das gesamte musikalische Leben im Frankreich des ausgehenden 19.Jahrhunderts hatte.

Programm

Albert Renaud (1855 – 1924)
Toccata d-moll, op 108,1

Félix-Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
1. Satz aus der ersten Sonate für Orgel d-moll op. 42: Introduction et Allegro

César Franck (1822 – 1890)
Choral Nr. 2 in h-moll

Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Aus der Sechsten Sinfonie für Orgel g-moll, op. 42:
Intermezzo - Cantabile - Finale



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Christian Gerharz

Christian Gerharz (*1969 in Koblenz) studierte Kirchenmusik (Orgel: Prof. S. Ahrens) an der Folkwang-Hochschule Essen und legte dort 1995 sein A-Examen ab. Anschließend nahm er ein Aufbaustudium im Fach Orgel an der Musikhochschule Köln (Prof. J. Geffert) auf, das er 1999 mit dem Diplom abschloss.
Zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Jon Laukvik, Guy Bovet, Harald Vogel und Joris Verdin (Druckwindharmonium) runden seine Ausbildung ab. 2001 war er zweiter Preisträger beim „Internationalen Hermann-Schroeder-Wettbewerb“.
Gerharz ist seit 1995 tätig als hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Klosterkirche „Zu unserer lieben Frau“ und an St. Johannes Evangelist in Oberhausen.
Außerdem organisiert und leitet er eine Konzertreihe an beiden Kirchen, die sowohl Orgel- wie auch Chorkonzerte und Kammermusik beinhaltet. Häufig konzertiert er selbst mit Orgelsoloprogrammen, als Continuo-Organist und als Kammermusikpartner an Harmonium und Klavier.


 


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